DSC02212 (c) Weggemeinschaft BBB

Oh du fröhliche…???

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Fr., 7. Dez. 2018
Beate Schmitz

Bald wird Jesus geboren, doch was für eine Welt erwartet ihn?

Und erwartet die Welt ihn?

Ist das Weihnachtsfest eine fröhliche und glückselige Zeit?

Frieden auf Erden?

Oh du fröhliche…???

 

Zu beginn des Gottesdienstes machten wir uns Gedanken zu dem Lied: „ Oh du fröhliche...

 

Fröhliche... Adventsstress überall! Viele Dinge müssen vor den Feiertagen noch erledigt werden! Keine Zeit nur genervte Menschen.

 

Selige Weihnachtszeit... Wann sind wir selig? Wenn wir ein dickes Auto haben, die Taschen voll Geld, Luxus ….. oder reicht auch das Lächeln eines lieben Menschen.

 

Gnadenbringende Weihnachtszeit... Ein Weihnachtsfest im Kreise der Familie mit dem Jesuskind….. Das reicht Heute nicht mehr, dazu muss noch der Luxusurlaub auf Hawaii, der PC, das Handy oder…. darf es noch ein bisschen Mehr sein?

 

Welt ging verloren... Die Welt! Länder die sich bekriegen, Familien die streiten, Jugendliche die keine echten Vorbilder mehr haben. Aber doch nicht an Weihnachten da ist die Welt in Ordnung! Und vielleicht denkt zwischen Bescherung und Festessen mal jemand kurz daran „Christ ist geboren“

 

Anstelle der Predigt gab es ein Krippenspiel. Maria und Josef wollten das Jesuskind in unsere Welt bringen. Vor dem Altar standen symbolisch eine Weltkugel und eine Krippe (Bett) aus Stacheldraht für das Kind. Dazu sprachen aus dem Hintergrund die Stimmen eines Optimisten und eines Pessimisten, ob und warum Jesus wirklich in diese Welt kommen sollte.

Mit dem immer wiederkehrenden Satz:

„Leg das Kind nicht in den Stacheldraht! Dieses Kind gehört nicht in diese Welt“ wurden die vielen negativen Weltansichten dargelegt.

Der Optimist widersprach und holte das Gute in dieser Welt zum Vorschein. Mit dem Satz „Leg das Kind ruhig in diese Welt. Wir brauchen es“ sprach er Maria und Josef mut zu.

Und so legte Maria das Christuskind in diese Welt denn dieses Kind ist unsere Hoffnung und unsere Zukunft. Dieses Kind ist wirklich Mensch und wirklich Gott.

Die Welt – Wir -- brauchen dieses Kind.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es wieder die Möglichkeit bei Gebäck und Kaffee mit uns ins Gespräch zu kommen und sich miteinander auszutauschen.